Sardinien: 

Sardinien Ferienhaus - Urlaub im Ferienhaus auf Sardinien

 
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Ferienhaus Sardinien - Urlaub auf Sardinien im Ferienhaus

Sardinien steht für weiße Strände, zerklüftete Küstenstriche und kristallklares Meer. Wunderschönes türkiesfarbenes Wasser schlägt an die Küsten der zweitgrößten italienischen Insel. Aber nicht nur die Strände sind für Reisende attraktiv, auch das wenig besiedelte Zentrum der Insel mit seinen beeindruckenden Felsformationen und den weiten Schafweiden, laden ein zu Wander- und Trekkingtouren.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Sardinien als Reiseziel vorstellen und Ferienhausbesitzern die Möglichkeit bieten bei uns Ihr Ferienhaus auf Sardinen vorzustellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden der Seite.

Wenn Sie ein Ferienhaus auf Sardinien besitzen und über unsere Seite vermieten möchten, dann Kontaktieren Sie uns bitte einfach per Email. Schicken Sie uns einfach Fotos und Beschreibung Ihres Ferienhauses oder Ihrer Ferienwohnung auf Sardinien zu. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Sardinien Allgemein:

In dieser Rubrik finden Sie allgemeine Informationen über Sardinien, über die Einwohnerzahl Sardiniens, über die Verwaltungsstruktur, die Flora und Fauna, die Naturschutzgebiete, sowie die Geografie Sardiniens und die Hauptwirtschaftszweige. Ausserdem bieten wir Ihnen hier eine kurze Abhandlung zum Sardischen, dem Dialekt der Inselbewohner. zur Rubrik "Sardinien Allgemein"

Ferienhaus Sardinien:

Urlaub in einem Ferienhaus auf Sardinien bietet viele Vorteile: Unabhängigkeit, Ruhe und den komfort einer eigenen Wohnung im Urlaubsland. Gerade Familien geniessen es in einem Ferienhaus ungestört ihren Urlaub zu verbringen. In dieser Rubrik wollen wir Ihnen in der Zukunft Ferienhäuser auf Sardinien vorstellen, wenn Sie ein schönes Ferienhaus besitzen oder kennen, dann melden Sie sich einfach bei uns, wir stellen Ihr Ferienhaus gerne auf unserer Seite vor - Zur Rubrik "Ferienhaus Sardinien"

Geschichte Sardinien:

Die Geschichte Sardiniens reicht weit zurück und die Besidlung fand schon zu prehistorischen Zeiten statt, in dieser Rubrik geben wir einen kurzen Überblick über die Geschichte der Insel – Zur Rubrik "Geschichte Sardiniens"

Städte auf Sardinien

:In dieser Rubrik stellen wir Ihnen die Städte Sardiniens vor, wir schreiben ausführlich über alle Großen Städte, ausserdem finden Sie unter den Provinzhauptstädten auch eine kurze Beschreibung von jeder Gemeinde in der jeweiligen Provinz. Folgende Städte werden beschrieben: Cagliari,
Iglesias, Nuoro, Oristano und Sassari, sowie alle Gemeinden in den Provinzen Medio Campidano,Ogliastra und Olbia und Tempio Pausania - Zur Rubrik "Städte auf Sardinien"

Strände:

Die Strände auf Sardinien sind wohl mit der größte Schatz der Insel und als Besucher haben Sie die Qual der Wahl, möchten Sie lieber abgelegnerer Buchten besuchen, Felsstrände oder doch lieber feinkörnigen weissen Sand? in dieser Rubrik finden Sie eine kurze Liste mit Stränden auf Sardinien - Zur Rubrik "Strände auf Sardinien"

Wetter auf Sardinien:

Hier finden Sie Durchschnittstemperaturen und Niederschlagswerte. Damit Sie genau planen können, wann die beste Zeit für Ihren Urlaub in der Sardinien ist. - Zur Rubrik "Wetter auf Sardinien"



Highlights auf Sardinien:

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Sardinien vor.

Alghero Alghero ist eine Stadt mit herrlicher Lage am Südende der von weißen Sandstränden eingerahmten Bucht Reda d’Alghero im Zentrum der Korallenriviera. Alghero ist schon seit Ende des 19. Jahrhundert ein beliebtes Reiseziel und somit der traditionsreichste Badeort auf Sardinien.

Bosa Schon aus der Ferne bietet Bosa auf Sardinien ein einzigartiges Bild: direkt am Temo gelegen, dessen breites Bett sich beharrlich in die flachen Tafelberge eingegraben hat, liegt das mittelalterlich anmutende Städtchen, das von den wehrhaften Mauern der über ihr thronenden Festung beschützt wird. Eine wunderschöne Stadt auf Sardinien.

Sardiniens Küsten Sardinien hat eine Küstenlänge von fast 2000 Kilometern, da sich die Küstenlinie aufgrund der vielen kleinen Buchten sehr stark windet. Und diese Küste grenzt an ein azurblaues Meer, das je nach Lichteinfall und Meerestiefe auch mal eher smaragdgrün wirkt.

Su Nuraxi Der Su Naraxi, ist der am besten erhaltene Nuraghe auf Sardinien. Als Nuraghen bezeichnet man die prähistorischen und frühgeschichtlichen Turmbauten der Bonnara-Kultur auf Sardinien. Diese Nuraghen finden sich in vielen verschiedenen Bauformen, die aber alle auf die gleiche Art und Weise gebaut wurden: Große Steinblöcke wurden ohne Mörtel zu einem Turm, der sich nach oben verjüngt, gebaut.

Is Paras Auch der Is Paras ist ein Nuraghe, der als einer der schönsten auf Sardinien gilt, ist er doch komplett aus weißem Kalkstein errichtet. Außerdem ist der innenliegende Turm mit einer Höhe von 11,8 Metern einer der Höchsten der Vorzeit.

Brunnenheiligtum von Santa Vittoria In der Nähe der Is Paras liegt eines der Brunnenheiligtümer Sardiniens. Aufgrund der Wasserarmut auf Sardinien wurden Wasserkultstätten angelegt, insgesamt etwa 50. Sie wurden an Brunnen bzw. an Quellen und sind alle in etwa gleich angelegt.

Nekropole von Anghelu Ruju Eine der historischen Sehenswürdigkeiten Sardiniens, denen man auch einen Besuch abstatten sollte, ist der Nekropole von Anghelu Ruju. Eine Nekropole ist eine größere Begräbnis- und Weihestätte des Altertums, sie lagen meist abseits der Wohnsiedlungen.

Sinishalbinsel - Tharros Das Sinis auf Sardinien, eine uralte Kulturlandschaft mit zahlreichen Relikten aus der Vorzeit liegt im Westen Sardiniens in der Provinz Oristano. Sinis wartet halt nicht nur mit Naturschönheiten auf, es finden sich auch kulturelle Zeitzeugnisse, die besichtigt werden können. Ein Muss für den Sardinien Urlauber.

Domus de Janas Häuser der Feen – so heißen die Felsengräber der Ozieri-Kultur auf Sardinien, die man hier in großer Zahl ( insgesamt über 1000 ) findet. Sie sind immer in größeren oder kleineren Gruppen zusammengefasst und sind vom Aufbau her ähnlich.

Fordongianus Der am rechten Ufer des Flusses Tirso gelegene römische Stützpunkt Fordongianus war zu antiken Zeiten eine bedeutende Siedlung auf Sardinien, die zum Schutz vor aufständischen Barbaren errichtet wurde.

Monte d’Accodi Das Stonehenge Sardiniens - Der auf halber Strecke zwischen Sassari und Porto Torres an der Straße liegende Berg erscheint auf den ersten Blick wie eine Anhäufung aus großen bemoosten Steinbrocken. Schaut man genauer hin, nimmt der Steinhaufen die Form einer abgeflachten Pyramide an. Einzigartig nicht nur auf Sardinien, sondern im ganzen Mittelmeeraum

Gennargentu Der Gennargentu gilt als das Dach Sardiniens. Der Name des Gebirgszuges leitet sich von genna = Pass und argentu = Silber ab und bedeutet demnach eigentlich „Der Silberpass“.

Gola su Gorroppu Die Gola su Gorroppu auf Sardinien ist eine atemberaubende Schlucht, die sich der Fiume Flumineddu vor Jahrmillionen durch das Massiv des Monte Oddeu gebahnt hat und die zu den größten Canyons Europas zählt. Die Gola su Gorroppu auf Sardinien ist ein wahres Wunderwerk der Natur.

Blue Marino Eine der Höhlen, die man auf Sardinien besichtigen sollte, ist auf jeden Fall die Blue Marino, eine Tropfsteinhöhle, die aber nur mit dem Boot von Cala Ganone aus erreichbar ist. Die Höhle ist 12 Kilometer lang, 1000 Meter sind touristisch erschlossen, die Besichtigung, die vom Boot aus stattfindet, dauert etwa eine halbe Stunde.

Grotta di Ispinigoli Auch im Gebiet des Golfes von Orosei, im Innern der Ostküste Sardiniens, liegt eine weitere, sehr sehenswerte Höhle auf Sardinien. Die 10 km lange Grotta die Ispinigoli. Das Highlight in dieser Höhle sind ihre mächtigen Stalaktiten, mit bis zu 38 Metern wohl die größten Europas.

Isola di San Pietro Die Isola di San Pietro vor der Küste Sardiniens präsentiert sich auf den ersten Anblick von ihrer herben Seite: zerklüftete Steilküsten geben Zeugnis von dem vulkanischen Ursprung der Insel, doch das grüne Landesinnere mit den durch Tancas (Steinmauern) abgegrenzten Feldern, Olivenhainen und Weingärten lässt erkennen, dass der erste Eindruck täuscht, und hier ein sehr schönes Juwel vor Sardiniens Küste liegt.

Isola Tavolara Wer behauptet, es gäbe keine Drachen, der hat die Isola Tavolara vor der Küste Sardiniens noch nie aus der Ferne gesehen. Wie ein urweltliches Ungeheuer mit gezacktem, schuppigem Rücken zeigt sich die Insel, wenn man sich ihr von der Ostküste aus nähert. Ihre fast kahlen, schroffen Kalkwände ragen beinahe senkrecht auf und erreichen eine Höhe von ungefähr 600 m.

Logudoro Das Logudoro auf Sardinien, dem sich die Tafelberge und Hügel des Meilogu im Süden anschließen, ist die fruchtbarste, schönste und traditionsreichste Region Nordwestsardiniens. Von hier aus wurden im Mittelalter wertvolle Pferde an die Stadtrepubliken Italiens geliefert.

Parco Assai Einer dieser Naturparks Sardiniens ist der Parco Assai, ein 1350 Hektar großer Park, der sich zum Motto gemacht hat: Sardinien bewusst erleben. Er liegt mitten im Binnenland der Insel, an der Grenze der Provinzen Barbagio-Mandrolisai und Oristano.

Mui Muscas In der Nähe des Naturparks Assai liegt ein besonderer Park auf Sardinien. Der Name des Parks – Mui Muscas ( Fliegen verscheuchen ) deutet schon an, welche Tiere hier leben könnten. Inmitten von Korkeichen und Pinien, Wiesen und Wasserquellen hat hier eine bedrohte Tierart ihr Zuhause gefunden – der sardische Esel.

Lago del Cedrino Schon fast kitschig mutet die Beschreibung des Lago del Cendrino an: Grünblaues Wasser, grüne Vegetation, umrahmt von imposanter Bergkulisse, das hört sich schon nach Filmkulisse an. Aber es ist wirklich so auf Sardinien am Lago del Cendrino.


Mehr Highlights auf Sardinien

Feste auf Sardinien

Die Sarden verstehen es zu feiern, was die über 1000 Feste, die über das Jahr verteilt auf Sardinien stattfinden, zur Genüge beweisen. Ein Zitat aus dem Sardinien-Roman „Die Maske des Priesters“ von Gracia Deledda gibt diese Lebenseinstellung mit wenigen Worten treffend wieder: „Lasst uns tanzen, singen, pfeifen, das Leben genießen. Gott hat uns das Leben geschenkt, damit wir es ein wenig genießen.“ Wenn Sie mehr über Feste und Veranstaltungen erfahren möchten, dann besuchen Sie doch unsere Rubrik Feste auf Sardinien

Sardiniens Küche

Die sardische Küche dürfte wohl die einfachste von ganz Italien sein. Doch sind die einheimischen Gerichte mit so viel Raffinesse und Liebe zum Detail zubereitet, dass selbst Feinschmecker beim Genuss der vielfältigen Spezialitäten dieser wildromantischen Insel voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Wenn Sie mehr über die sardische Küche erfahren wollen, dann werden Sie fündig in der Rubrik "Kulinarisches - Sardiniens Küche"

Kurzinfo über Sardinien

Die 180 km westlich von Italien im Mittelmeer liegende Insel Sardinien ist zusammen mit den vorgelagerten Inseln eine autonome Region Italiens. Die Hauptstadt, der nach Sizilien zweitgrößten Insel im Mittelmeer ist Cagliari. Die Amtssprache auf Sardinien ist eigentlich Italienisch, aber die Mehrheit der Bevölkerung – der Sarden – spricht Sardisch.

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft – Aktivurlaub auf Sardinien

Sardinien ist für viele Sportarten ein wahres Paradies. Ob Wassersport in seinen vielfältigen Erscheinungsformen, Wandern, Trekking und Reiten – die Insel bietet für jeden Geschmack die passende Region und optimale Verhältnisse.

Besonders Wassersport wird auf Sardinien groß geschrieben. Segeln, Surfen, Baden, Tauchen, Bootsausflüge oder Jetski lassen keine Wünsche offen. Mit 2000 Kilometern Küstenlinie, unzähligen kleinen und großen Stränden, gewaltigen Steilufern, vorgelagerten Inselchen und herrlichem glasklaren Wasser gibt die Insel ihr Bestes. Die Qual der Wahl bleibt beim Reisenden selbst und ist wie immer schwer.

Vor allem Windsurfern ist Sardinien ein Begriff. Der beste Surfground ist die Nordküste zwischen Palau und dem Capo Testa bei Santa Teresa. Die schmale Meerenge zwischen Sardinien und Korsika wirkt wie ein Gebläse, so dass hier fast immer ein optimaler Wind weht. Der wohl trendigste Surftreff Sardiniens ist Porto Puddu bei Palau, wo sich Surfbegeisterte aus ganz Europa treffen, um sich als sogenannte Starkwindfahrer zu produzieren und untereinander zu messen. Auch die Ostküste von San Teodoro, Torre di Bari und Marina di Gairo sind beliebte Surfpoints. Herrlichen Wellengang findet man auch im Süden am Capo Carbonara bei Villasimius und an der Costa del Sud.

Das vielfältige Erscheinungsbild der sardischen Küsten ist besonders für Segler sehr reizvoll. Auch die vielen vorgelagerten Inseln machen einen Segeltörn zu einem Erlebnis der besonderen Art. Da die sardischen Gewässer jedoch auch ihre Tücken haben, sollte man über größere Segelerfahrung verfügen, bevor man sich zu einer Kreuzfahrt fernab der Küste aufmacht.

Für Taucher bieten das glasklare Wasser und die zahlreichen Klippen und Felsküsten hervorragende Bedingungen, um die Artenvielfalt der Meeresbewohner detailliert zu studieren. Im Nordwesten der Insel um das Capo Caccia gibt es viele Tunnels und Grotten, darunter auch Tropfsteinhöhlen zu erkunden. Mit etwas Glück entdeckt man auch das eine oder andere Schiffswrack; bei Olbia liegt sogar ein abgestürztes Flugzeug auf dem Meeresgrund. Wer noch nie zuvor getaucht ist, kann dies in den ortsansässigen Tauchschulen lernen. Mit Ausnahme der Nationalparks, den Naturschutzgebieten und natürlich der militärischen Sperrgebiete ist das Tauchen mit Atemgerät fast überall gestattet. Wer sich an die wenigen Regeln hält - Unterwasserfischen ist nur tagsüber erlaubt, als künstliche Lichtquellen dürfen nur Taschenlampen benutzt werden – wird seinen Tauchurlaub auf Sardinien mit Sicherheit genießen und wiederholen wollen. Bei Korallen sollte man sich aufs Ansehen beschränken, da das Sammeln oder Beschädigen streng verboten ist.

Im Landesinnern bieten die Flüsse und Stauseen hervorragende Möglichkeiten für Kanu- und Kajaksportler. Die Flüsse Coghinas, Flumendosa, Tirso und Temo sind bestens geeignet, abwechslungsreiche Strecken in verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu bewältigen. Die Seen Lago del Coghinas, Lago di Gusana und Lago Omodeo eigenen sich ebenfalls für Kanu- und Kajakfahrten. Wer es lieber aufregender mag, kann dem Canyoning frönen und sich mit einem leichten Schlauchboot in tiefe Karstschluchten mit kleinen Seen abseilen. Diese etwas gewagte Sportart sollte man jedoch ausschließlich mit erfahrenen Veranstaltern unternehmen, die auch die hierfür nötige Ausrüstung zur Verfügung stellen.

Doch auch weniger wasserbegeisterte Aktivurlauber kommen auf Sardinien voll und ganz auf ihre Kosten. Die weiten Hügellandschaften eignen sich bestens zum Reiten, zumal Sardinien ohnehin ein traditionelles Pferdeland ist, wo die Pferdezucht seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle spielt. Vom Ponyreiten für die Kleinen bis zu mehrtägigen Exkursionen wird alles geboten, was das Reiterherz begehrt. Auch ein Ritt zum Strand, dem sich ein ausgiebiges Badevergnügen anschließt, ist sehr beliebt und hat seinen besonderen Reiz. Ein Badetuch und passende Kleidung wären vorteilhaft, es sei denn, man ist das Reiten in Badekleidung gewöhnt. Neben großen Reitsportzentren bieten auch kleine Familienbetriebe und Bauernhöfe Reitgelegenheiten an.

Da man bekanntlich überall die kleinen weißen Bälle mit den seltsam geformten Eisen schlagen kann, ist der Golfsport auch auf Sardinien weitverbreitet. Besonders an der Costa Smeralda liegen die mondänsten Greens der Insel, die gegen einen entsprechenden Obolus auch für ganz „normale“ Urlauber ihre streng behüteten Pforten öffnen. Doch auch im übrigen Sardinien findet man Golfgelegenheiten allerorten, die von Neun-Loch-Plätzen bis zum 18-Loch-Platz je nach Ausdauer und Können viele Möglichkeiten bieten.

Wem der Sinn danach steht, die Insel zügig zu erkunden, mag sich dem zunehmend beliebteren Radwandern widmen. Ein gutes Angebot an geführten Touren, gestaffelt nach Entfernungen und Schwierigkeiten, bietet Spaß und Abwechslung für die ganze Familie. Für ultimative Herausforderungen auf dem Drahtesel sind die unbefestigten Forst- und Hirtenwege bestens geeignet. Mountainbiker finden hier hervorragende Möglichkeiten für einsame Touren, auf denen man tagelang praktisch nur einigen Hirten begegnet. Bei diesen Aktivitäten sollte man jedoch über eine gute Karte und einen ausgeprägten Orientierungssinn verfügen, da man ansonsten beim Querfeldeinradeln leicht in die Irre geraten kann. Beliebt sind auch Touren durch unwegsame Gebirgsregionen. Hartgesottene Mountainbiker schwärmen von den menschenleeren Gebirgszügen im Iglesiente und Sulcis. Der Codula di Luna bei Dorgali oder die Gebirge des Supramonte verlangen einiges an Kondition. Auch hier gilt, dass eine gute Vorbereitung und ein Kompass unerlässlich sind.

Der Traum vom Fliegen – auf Sardinien wird er Wirklichkeit. Ob mit einem Ultraleichtflugzeug oder beim Drachenfliegen und Paragliding, hier gibt es Abenteuer pur mit garantiertem Nervenkitzel. So mancher zitternde Anfänger zeigte sich nach seinem ersten – begleiteten – Flug restlos begeistert von dem Blick aus der Vogelperspektive auf die wunderschöne sardische Küstenlinie. Noch mehr Mut, dafür das Erlebnis des ultimativen Kicks, verspricht der fatalistische Kopfsprung ins Ungewisse – Bungee Jumping genannt. Was für manche wie ein simulierter Selbstmord aussehen mag, lässt bei geübten Springern lediglich den Adrenalinspiegel etwas ansteigen. Am Golf von Orosei bietet der „Adventure Club Sardegna“ Sprünge von der höchsten natürlichen Sprungstelle Europas an: 120 Meter kopfüber - und das an einem Gummiseil.

Doch zurück zu den „normalen“ Freizeitaktivitäten, die zwar nicht den ultimativen Nervenkitzel versprechen, dafür jedoch optimal geeignet sind, die landschaftliche Vielfalt Sardiniens hautnah zu entdecken. Wandern und Trekking wird auf der Insel immer beliebter und bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten an Bergtouren und Wanderungen im flachen Land. Ob durchs unwegsame Gebirge oder auf Hirtenpfaden – feste und geschlossene Schuhe sowie lange Hosen sollten bei beiden Varianten selbstverständlich sein. Da gerade im Gebirge das Wetter rasch umschlagen kann, sollte man in seinem Rucksack auch hierfür entsprechend vorgesorgt haben. Man darf die Gebirge auf Sardinien nicht mit einem deutschen Mittelgebirge verwechseln. Was in letzterem beinahe akribisch ausgeschildert ist, vermisst man auf dieser Insel stellenweise gänzlich. Es empfiehlt sich, eine geführte Wandertour mit einheimischen Bergführern zu unternehmen, da diese Menschen ihre Heimat wie ihre Westentasche kennen. Ganz nebenbei erhält man während der Wanderung auch wertvolle Informationen über Flora und Fauna, da die ortskundigen Führer so ziemlich jedes Bergpflänzchen beim Vornamen kennen.

Die schönsten Wanderregionen findet man im grandiosen Supramonte-Massiv mit seinen Karstschluchten und Höhlen. Die Gipfelgrate stellen für geübte Bergsteiger eine echte Herausforderung dar. Etwas milder und weniger schroff ist dagegen die Landschaft des Gennargentu-Massivs rings um den höchsten Berg der Insel, die Punte la Marmora mit stolzen 1.834 Metern. Die Tafelberge der Marmilla bieten Kletter- und Wanderspaß für die ganze Familie. Letztendlich ist ganz Sardinien für Wandertouren hervorragend geeignet, da für jeden Geschmack und Schwierigkeitsgrad das passende Terrain zum Entdecken einlädt. Bei Wanderungen durch Weideland muss man unbedingt darauf achten, die Tore und Gatter wieder zu schließen, damit die Tiere nicht weglaufen und ihren Besitzern beim Einfangen große Mühe bereiten.

  Sardinien bietet schier unerschöpfliche Möglichkeiten an aufregenden, rasanten und gemächlichen Freizeitaktivitäten. Wer es dennoch lieber gemütlich mag, sollte sich nicht scheuen, seinen Sardinienaufenthalt in aller Ruhe am Badestrand zu genießen.

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Zusammenfassung dieser Seite: Sardinien steht für weiße Strände, zerklüftete Küstenstriche und kristallklares Meer. Wunderschönes türkiesfarbenes Wasser schlägt an die Küsten der zweitgrößten italienischen Insel.


 
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