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Cagliari – Sardiniens Hauptstadt

Tief in Sardiniens Süden, am Ende der Campidano-Ebene und direkt am Golfo di Cagliari liegt Sardiniens Hauptstadt. Als Verwaltungssitz, bedeutendstes Industrie- und Handelszentrum der Insel, alle wichtigen Firmen unterhalten hier mindestens eine Dependance, als Universitätsstadt und Ballungsgebiet der wichtigsten Museen Sardiniens, macht dieses politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum nicht bloß auf den ersten Blick den Eindruck einer europäischen Metropole.

Wie andere Großstädte auch, hat Cagliari für seinen Wohlstand den Preis hoher Einwanderungsraten und damit auch ethnischer Konflikte bezahlt. So ist der Name Cagliari heute nicht mehr bloß Synonym für den Schmelztiegel sardischer Bräuche und Kulturen, denn natürlich zieht es in erster Linie die Dorfbewohner der Insel in die Hauptstadt, aufgrund ihrer Lage an der Afrika zugewandten Südküste, wurde die Stadt auch zu einem aufregend bunten Sammelbecken der Rassen und Kulturen.

 

Aber nicht erst in neuerer Zeit wurde Cagliari zum Ziel von Glücksrittern, Flüchtlingen und Arbeitssuchenden. Ein Blick auf die wechselvolle Geschichte der Stadt genügt, um zu erkennen, dass das einstige Karalis (felsige Stadt) mit seiner exponierten Lage am Meer, seinen Strandseen, Lagunen und Kalkhügeln, schon seit jeher ein begehrtes Ziel gewesen ist.

Obwohl die industriellen Zonen, Schwerpunkte sind die Erdöl verarbeitende Raffinerien und Elektrizitätswerke, wachsen und die grauen Neubauviertel die modernen Großstadt zunehmend dominieren, zeugt das wunderschöne historische Zentrum mit prächtigen Palazzi und herrlichen Kirchen noch von vergangenen Zeiten und birgt überall Reste des maurischen, iberischen und römischen Erbes.

Seine wechselvolle Vergangenheit, die eine Geschichte häufiger Eroberungen und langjähriger Besatzung ist, verdankt Cagliari zwar sein reiches kulturhistorisches Erbe, jedoch auch seinen Ruf lediglich das Zentrum Jahrhunderte langer Fremdherrschaft und nicht wirklich die Hauptstadt der Sarden zu sein. Bis heute kämpft Cagliari noch um diese restlose Anerkennung, dabei hätten die Sarden tatsächlich allen Grund auf ihre Hauptstadt stolz zu sein, denn immerhin erwuchs Cagliari aus der altsteinzeitlichen Siedlung die hier am Fluss Mannu entstand und zu einer der ältesten Niederlassungen Europas gehört.

Bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. errichteten Phönizier aus Afrika im damaligen Karalis eine Zwischenstation für ihre Handelsflotten. Ihnen folgten die Karthager, auch Punier genannt, die schließlich durch die Eroberung Cagliaris durch die Römer im Jahr 238 v. Chr. vertrieben wurden. Unter deren Herrschaft wurde Cagliari schließlich Hauptstadt der neuen römischen Provinz. Ruhe kehrte damit jedoch nicht in die Region ein. Ständig wurde Cagliari Opfer von Überfällen und Plünderungen durch Piraten und Sarazenen und gelangte sogar kurzzeitig in die Hände der Mauren. Um vor solchen Übergriffen besser geschützt zu sein, wurde die Stadt unter der Byzantiner Herrschaft ins Landesinnere verlegt.
Zu dieser Zeit unterteilte sich Sardinien bereits in vier so genannte Judikate. Hauptstadt des größten Verwaltungsbezirks, des Judikats Cagliaris, wurde die gleichnamige Stadt, die bereits im Jahr 1000 das freie Stadtrecht erlangt hatte.
1258 ging Cagliari dann an die Pisaner, welche das bis heute über der Stadt thronende Castello und daneben einige der schönsten Bauwerke errichteten. Mit der Eroberung durch die Spanier im Jahre 1324 wurde Cagliari zwar endgültig zur Hauptstadt Sardiniens, doch die diktatorische Herrschaft des Königs Peter IV von Aragonien, hatte heftigste, jedoch erfolglose Aufstände der Sarden zur Folge, die sich gegen die Brutalität und den grausamen Steuerdruck der Spanier zur Wehr zu setzten suchten.
1720 schließlich ging die Stadt an das Königreich Savoyen-Piemont. Infolgedessen residierte auch der Piemonter König Carlo Emanuele IV zeitweilig in Cagliari und ließ hier prunkvolle Bauten errichten. Von all den unter seiner Bauherrschaft entstandenen Bauwerken und architektonischen Schätzen blieb nach den schweren Bombenangriffen des Jahres 1943 jedoch bedauerlicherweise kaum etwas erhalten.
Einige Häuser konnten nach der fast vollständigen Zerstörung Cagliaris wieder aufgebaut werden, vieles ging jedoch unwiederbringlich verloren.
Im Jahre 1949 wurde Cagliari dann zum Regierungssitz der Autonomen Region Sardinien ernannt.

Grob lässt sich dieser Regierungssitz in eine an den Hängen des Burghügels liegende Oberstadt und eine Unterstadt, die sich bis zum Golfo di Cagliari ausbreitet und von großflächigen Lagunen begrenzt wird, unterteilen. Cagliaris Altstadt umfasst dabei die vier Quartiere Villanova, Stampace, Marina, das alte Hafenviertel und den Kern des historischen Zentrums, die alte Machtzentrale, das Viertel Castello, von den Einheimischen auch Casteddu genannt.

Reist man mit dem Schiff nach Cagliari empfängt einen als erstes die stets Auto verstopfte Via Roma. Die Hauptgeschäftsstraße der Stadt zieht sich zwischen der Piazza Matteotti und Piazza Amendola und ist gesäumt von herrlichen klassizistischen Palazzi des 19. Jahrhunderts. Unter den Arkaden der Flaniermeile bieten unzählige Cafés, Bars und Restaurants lauschige Plätzchen und Boutiquen, Lebensmittelläden und fliegende Händler ihre Waren feil. Auf der Via Roma, direkt an der Kreuzung zum „Largo Carlo Felice“ wartet auch Sardiniens größtes Kaufhaus, das „La Rinascente“ auf seine konsumfreudigen Kunden.

Für Besucher Cagliaris ist die erwähnte Piazza Matteotti nicht allein wegen des hier liegenden Stazione Ferroviaria (Hauptbahnhof) und der Stazione Autoline (zentraler Busbahnhof) bedeutsam, auch ein Besuch des Palazzo del Municipo (Rathaus) von 1897, dessen weiße Marmorfassade hell über den Palmen und Magnolien umsäumten Platz strahlt, ist überaus lohnend. Neben kostbaren Gobelins und antiken Bildern ist im Rathaus mit dem „Retablo dei Consiglieri“ (16. Jahrhundert) auch ein Werk des wohl berühmtesten Sohnes der Stadt, dem Maler Pietro Cavaro, zu besichtigen.

Am entgegen gesetzten Ende der Via Roma gelangt man auf der Piazza Amendola zum Sitz der bedeutendsten Bankhäuser und der Provinzregierung im Palazzo Consiglio Regionale. Hinter der Via Roma beginnt das einstige Fischer- und Matrosenquartier, das Marina Viertel, eine heute überaus populäre Wohngegend. Mit all seinen hervorragenden Tavernen, Antiquitäten- und Kunsthandwerksläden, seinen engen und schummrigen Gassen besticht es von allen Stadtviertel am meisten mit seiner einladend heimeligen Atmosphäre und seinem vielfältigem kulinarischen Angebot. Entlang der Via Sardegna, die durch das ganze Marina Viertel verläuft, fällt einem die Wahl zwischen all den Trattorien und Restaurants nicht eben leicht. Auch wenn man hier vornehmlich zum Essen hingeht und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten eher rar sind, so finden sich doch einige beachtliche Zeugen vergangener Zeiten.
Dazu zählt unter anderem die 1580 erbaute Renaissance-Kirche Chiesa Sant’Agostino. Der mächtige Zentralbau mit der großen Kuppel entstand auf den Ruinen einer römischen Therme, deren Reste man im Kircheninnern sehen kann. Überaus sehenswert ist auch die Chiesa Sant’Eulalia samt ihres dazugehörigen Museo del Tesaro di Sant’Eulalia, in welchem archäologische Funde, alte Kirchenschriften, Silberarbeiten des 16. und 17. Jahrhunderts, Öllampen und Holzstatuen des 17. und 18. Jahrhunderts ausgestellt werden.
Die beiden hübschen Flaniermeilen des Viertels sind der Boulevard Largo Carlo Felice und die zum Standbild des Königs Carlo Felice auf der Piazza Yenne führende Via Manno.
Einen stimmigen Abschluss eines Besuchs des Marina-Viertels findet man bei einem Cappuccino in der traditionsreichsten Bar ganz Cagliaris, dem Caffè Genovese an der Piazza Costituzione. An diesem Platz treffen die Stadtteile Marina, Villanova und Castello zusammen.

Auch über die bereits erwähnte Piazza Yenne gelangt man durch den Torre dell’Elefante ins Castello Viertel, das bei den Einwohnern Cagliaris oft nur Su Casteddu heißt. Der 35 Meter hohe von den Pisanern in den Jahren 1305 bis 1307 aus Kalkstein errichtete Elefantenturm (Torre dell’Elefante), war als Wehrturm Teil der Pisanischen Stadtmauer und erhielt seinen Namen nach der kleinen Elefantenstatue auf einer seiner Konsolen. Das alte Adelsviertel, Residenz der geistlichen und weltlichen Herren und bis ins 19. Jahrhundert Zentrum des städtischen Lebens, ist noch heute durch das Kastell samt der Wehrtürme der Pisanischen Festung von den anderen Viertel der Altstadt getrennt. Zur Zeiten der aragonischen Herrschaft war es der sardischen Bevölkerung nur tagsüber gestattet sich in diesem Viertel aufzuhalten, abends hieß es dann ohne Ausnahme „Foras los sards!“ („Sarden raus!“)
Heute ist von dem einstigen Standesdünkel und der Armendiskriminierung nicht viel geblieben, im Gegenteil, in den alten Patrizierhäuser leben seit einigen Jahrzehnten Alte, Kranke, kinderreiche und sozialschwache Familien und trotz jüngster Bemühungen die Altstadtsanierung voranzutreiben, ist der Verfall des Castellos überall zu sehen und zu spüren.

Am Ende des Burghügels erbauten die Piemonteser 1720 auf den spanischen Schutzwällen im klassizistischen Stil die Bastione de Saint Remy, deren breite Freitreppe auf die Terrazza Umberto I führt. Auf dieser hübsch angelegten Aussichtterrasse mit zahlreichen Parkbänken unter Schatten spendenden Palmen treffen sich abends die Einwohner Cagliaris und natürlich auch die Besucher der Stadt um den herrlichen Blick über die Altstadt und die Lagunenseen um Cagliari bis zum Golfo degli Angeli beim Sonnenuntergang zu genießen.

An der von prunkvollen Patrizierpalästen umsäumten Piazza Palazzo findet sich auch der Dom, die Cattedrale Santa Maria di Castello, mit seiner reich geschmückten, weiß glänzenden Marmorfassade. Im 12. bis 13. Jahrhundert im Pisanischen Stil errichtet erfuhr dieses Bauwerk in den folgenden Jahrhunderten mehrfache Um- und Neugestaltungen. Besonders auffallend dabei ist die im 17. Jahrhundert erfolgte Barockisierung.
Im Innern bewahrt der Dom neben einem in der Gestalt einer Renaissancekirche erschaffenen Silbertabernakel, einer Gemäldesammlung, unter anderem mit der „Geißelung Christi“ von Guido Reni und dem Tryptichon „Retablo della Crocifissione“ (1535) von Gerad Davi und den im Museo Capitolare ausgestellten Domschatz bestehend aus Kelchen, Amphoren und Silberkreuzen. Neben dem Mausoleum von Martin II von Aragonien birgt der Dom unter dem Barockgewölbe der Krypta zudem rund 300 Grabkammern, unter anderem auch die Fürstengräber von Savoyen.
Das eigentliche Highlight des Doms ist jedoch unzweifelhaft die ursprünglich in der Kathedrale von Pisa stehende Marmorkanzel von Guglielmo, erschaffen in den Jahren 1159 bis 1162.

Direkt neben dem Dom trifft man auf den Königspalast „Palazzo Regio“, einst Residenz der spanischen und piemontischen Vizekönige und heute Sitz der Präfektur. Ebenfalls auf der Piazza Palazzo liegt das alte Rathaus „Palazzo di Citta“

Auf dem höchstgelegenen Punkt der Altstadt, der Piazza Arsenale indes, findet sich auch die größte Kulturattraktion Cagliaris, der Museumskomplex mit den bedeutendsten Kunst- und Kulturschätzen des Landes.
Dieser Komplex schließt das Museo Archeologico Nazionale, die National-Pinakothek, das Museum Siamesischer Kunst sowie das Wachsfigurenkabinett ein.
  Letzteres präsentiert über 20 im königlichen Auftrag durch den Florentiner Wachsbildner Clemente Susini im frühen 19. Jahrhundert gefertigte Anatomiemodelle.
Fernöstlichen Künstlern des 11. bis 19. Jahrhunderts widmet sich hingegen das Museo Siamese S. Cardu, in dem zudem orientalische Waffen sowie Gebrauchsgegenstände aus China und Thailand zu besichtigen sind.
Mit der größten Sammlung katalanischer Tafelbilder des 15. und 16. Jahrhunderts außerhalb Spaniens, Werken aus der „Schule von Stampace“, der so genannten sardischen Renaissance, Ölgemälden, Tafelbildern und sardischen Goldschmiedearbeiten weiß die Pinakothek zu beeindrucken. Besondere Erwähnung unter den Retablen des 15. und 16. Jahrhunderts verdient das „Retablo di San Cristoforo“, welches in sechs Teilen überaus eindrucksvoll die Kreuzungsszene darstellt.

Unbestrittener Höhepunkt jeden Besuchs der Museumszitadelle ist jedoch das Museo Archeologico Nazionale. Neben dem archäologischen Museum in Sassari beherbergt es mit prähistorischen Funden der Nuraghier, aus der phönizisch-punischen Epoche sowie aus der Römerzeit die bedeutendste archäologische Sammlung Sardiniens. Dabei sind die besonders ausdrucksstarken, 5 – 20 Zentimeter kleinen Bronzefiguren aus nuraghischen Gräbern, die Stammesführer, Krieger, Priester, Bauern, Tiere und Schiffe darstellen und die Tongefäße aus dem 4. Jahrtausend vor Christi besondere Glanzstücke der Ausstellung. Nicht weniger bemerkenswert ist die so genannte „Nora-Stele“ deren phönizische Inschrift aus dem 9. Jahrhundert vor Christus die älteste bislang bekannte Nennung des Namens Sardinien birgt.

Die ältesten Zeichen Cagliaris Stadtgeschichte finden sich im Stampace Viertel, welches man von der Museumszitadelle aus durch die Porta Regina Maria Christina erreicht. Neben den zahlreichen Grabkammern des 7. bis 3. Jahrhunderts v. Chr. In der punisch-römischen Nekropole Tuvixeddu gehört die Grotta della Vipera, das römische Felsengrab des Atilia Pomptilla etwas unterhalb der Nekropole zu den ältesten Zeugnissen der Stadthistorie.
Die bedeutendste und größte Hinterlassenschaft der Römer auf Sardinien ist das römische Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. , welches bis zu 20.000 Zuschauern Platz bot und auch heute bildet das Anfiteatro Romano noch die antike Kulisse für Opern, Theateraufführungen und Popkonzerte.

Unterhalb des Amphitheaters breitet sich auf einer Fläche von rund 5 ha der 1866 angelegte Orto Botanico (Botanischer Garten) aus, indem neben einheimischen Gewächsen auch exotische Bäume und weit über 500 Arten tropischer Pflanzen aus Fernost, Südamerika oder Australien sowie viele Grotten und die Reste römischer Tunnelanlagen zu besichtigen sind.
Vom Park aus gelangt man zu den Überresten der Casa di Tegello, einer römischen Villa aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. in welcher der sardische Dichter und Sänger Tegello einst lebte.

Unweit des Botanischen Gartens empfangen die Barockkirche San Michele (17. Jahrhundert) mit zahlreichen schönen Stuckarbeiten und einem kostbar verzierten Hochaltar und die ebenfalls barocke Kirche Chiesa Sant’Anna (18. Jahrhundert), die nach fast völliger Zerstörung im zweiten Weltkrieg nach Originalvorlagen wieder aufgebaut wurde, ihre Besucher.

Weniger schön jedoch für Cagliaris Bewohner und darüber hinaus für ganz Sardinien um einiges bedeutungsvoller ist die Chiesa di Sant’Efisio, die in ihrem schlichten Innern die Statue des Heiligen Efisio birgt. Diesem von den Römern hingerichtetem Märtyrer zu Ehren wird vom 1. bis zum 4. Mai jeden Jahres das größte Fest Sardiniens, mit einer Prozession von Cagliari an die Küste nach Pula, viel Folklore, kulinarischen Spezialitäten sowie einem großen Abschlussfeuerwerk, begangen.


Das vierte Viertel der Altstadt, Villanova, ist vor allem durch seine zahlreichen Geschäftsräume und Bürohäuser geprägt, dabei steht hier die älteste Kirche Sardiniens, die Chiesa San Saturno, eine römisch-byzantinische Basilika aus dem 5. bis 6. Jahrhundert n. Chr., die bei den Einheimischen besser als „San Saturnino“ bekannt ist und auch der Klosterkomplex „Santuario di Bonaria“ aus dem frühen 14. Jahrhundert ist hier zu besichtigen.
Der Komplex umfasst das Kloster samt Kreuzgang, eine Barock-Basilika und die Wallfahrtskirche aus den Jahren 1323 / 1324. Bei letztere handelt es sich um die wohl wichtigste Pilgerstätte der Insel. In der Kirche befindet sich die Statue der Jungfrau Maria von Bonaria, die im 14. Jahrhundert in einer Holzkiste angeschwemmt worden und seither wundertätig gewesen sein soll. So sei es unter anderem ihr zu verdanken, dass Cagliari einer Pestepidemie entgangen ist. Zu Ehren der von Papst Pius IX heilig gesprochenen und von Papst Pius X zu Sardiniens Schutzpatronin erklärten Maria findet alljährlich am 24. März eine feierliche Prozession statt.
Im Schatten dieses berühmten Klosters liegt das Kloster San Domenico, bei dem es sich immerhin um das älteste gotische Bauwerk Sardiniens handelt, welches nach dem Krieg mit viel Liebe zum Detail wieder restauriert wurde.

Erholungssuchende Städter und besichtigungsmüde Touristen finden in Cagliaris populärsten Naherholungsgebiet, den beiden langen Stränden Poetto und Quartu Sant’Elena mit ihren vielen Restaurants, Strandbars und Clubs ihre Plätzchen oder begeben sich rund um die Lagunen „Stagno di Santa Gilla“ und „Stagno di Molentargius“, die für zahlreiche Wasservögeln, Kormoranen, Reihern, Flamingos Brut- und Raststätten sind, auf Vogel-Exkursionen.

Folgende Gemeinden befinden sich in der Provinz Cagliari:

Armungia:

Dieses kleine Dorf der Gerrei in der Nähe des Flumendosa-Tals ist die Heimatstadt des Autors und Politiker Emilio Lussu (1890 – 1975). Dem Leben ...  mehr...

Assemini:

12 Kilometer von Cagliari in der Ebene des Campidano nahm das einstige Bauerndorf eine immer urbanere Entwicklung die in ein vollkommenes ...  mehr...

Ballao:

Nahe Armungia in der Bergwildnis der Gerrei trifft man auf dieses kleine Dorf im Flumendosa-Tal. Unter den herrlichen kleinen, zwischen den ...  mehr...

Barrali:

Barrali ist ein eher unscheinbarer Ort des Trexanta, nahe der Gerrei. Von Pimentel und Ussana direkt zu erreichen, liegt es in aller Schlichtheit ...  mehr...

Burcei:

Über die Passhöhe Arcu e Tidu gelangt man in das 650 m hoch gelegene Dorf im Sarrabus-Gebirge. Der 1067 m hohe Gipfel Punta Serpeddi wacht mächtig ...  mehr...

Cagliari:

Tief in Sardiniens Süden, am Ende der Campidano-Ebene und direkt am Golfo di Cagliari liegt Sardiniens Hauptstadt. Als Verwaltungssitz, ...  mehr...

Capoterra:

In den Bergen Sulcis im Flusstal des Guttur Manna und an den Hängen des Monte Arcosu liegt das von Wäldern und Heidekrautwiesen umgebene Capoterra. ...  mehr...

Castiadas:

Im Herzen des Sarrabus oberhalb des Wald reichen Riu Piseddu-Tals, dem „Foresta Acqua Callenti“ findet sich dieser durch die hier im 19. ...  mehr...

Decimomannu:

An der Schnellstraße 130 Richtung Cagliari unweit von Assemini und Uta gelegen bietet dieser Ort, abgesehen von der von hier aus anzufahrenden Ruine ...  mehr...

Decimoputzu:

Am Rande der Campidano Ebene nördlich von Villaspeciosu steuert man von diesem eher unbedeutenden Ort durch die waldreiche Bergregion die ...  mehr...

Dolianova:

20 km von Cagliari entfernt, zwischen Solemis und San Pantaleo, empfängt das Landwirtschafts-städtchen Dolianova seine Besucher mit einem ...  mehr...

Domus de maria:

Ganz im Süden der Insel, in der Nähe Teuladas und nicht weit von der Küste ist Domus de Maria, umgeben von den Bergen Monte Perdaia, Monte Filau ...  mehr...

Donori':

Am Fluss Rio Coxinas erbaut, sind es von Donori bis zur nächst größeren Stadt Monastir nur wenige Kilometer. Touristen begegnen den Einwohnern ...  mehr...

Elmas:

Nordöstlich der Provinzhauptstadt Cagliari am Stagno di Cagliari liegt diese Durchgangs- und Flughafenstadt. Elmas Flughafen gehört neben dem in ...  mehr...

Escalaplano:

Zwischen dem Lago del Flumendosa und dem Lago di Mulargia erbaute man das Dorf Escalaplano, dessen Umgebung gespickt ist von zahlreichen Nuraghen, ...  mehr...

Esterzili:

Esterzil gehört zur Region Barbagia Seulo. Dabei handelt es sich um ein kleines, hübsches Bergdorf inmitten von Obstgärten und Weinhängen, das ...  mehr...

Gergei:

Im Norden des Trexanta blickt man zwischen Barumini und Serri auf den Rio Murera. Wer sich eine der Nuraghen Santa Vittoria, Bruncu de Madil oder Su ...  mehr...

Gesico:

Wer im Norden des Trexanta unterwegs ist, trifft zwischen Villamar und Donigalu auf diesen kleinen, beschaulichen Ort, der für Touristen jedoch ...  mehr...

Goni:

In die Einsamkeit der Gerrei können sich Besucher des Ortes nicht zurückziehen, da Goni für den Parco Archeologico di Pranu Matteddu mit der wohl ...  mehr...

Guamaggiore:

In der Trexanta Region, auf halber Strecke zwischen Guasila und Suelli am Monte San Mauro kommt man auf einem Ausflug zum Lago di Mulargia, zu den ...  mehr...

Guasila:

Von Guasili sind die nächst größeren Städte Santuri und Serrenti in kurzer Zeit zu erreichen. Besucher der umliegenden Region des Trexanta zieht ...  mehr...

Isili:

Bei diesem Bauerndorf am Osthang der Giara di Serri in der Region Sarcidano handelt es sich um das Wirtschaftszentrum Zentralsardiniens. ...  mehr...

Mandas:

Wer sich eine Fahrt durch die herrlich unberührte Natur der Ostküste mit dem Schmalspurzug Trenino Verde gönnt, kann in Madas, 70 km von Cagliari, ...  mehr...

Maracalagonis:

Nordöstlich von Cagliari, direkt oberhalb von Quaru Sant’Elena erreicht man von Maracalagonis aus schnell den Stagno Simbirizzi und die Laghi di ...  mehr...

Monastir:

Nördlich von Cagliari, genau auf halbem Wege zwischen der Provinzhauptstadt und Serrenti liegt dieser wichtige Verkehrsknotenpunkt, dessen Name an ...  mehr...

Monserrato:

Bei diesem am Stagno di Cagliari gelegenen Vorort der Provinzhauptstadt handelt es sich um einen zentralen Verkehrsknotenpunkt. Von diesem in ...  mehr...

Muravera:

Dieses beliebte Touristenziel in Sardiniens Süden an der Mündung des Flusses Muravera bietet mit Cafés, Bars, Restaurants und der nahem Costa Rei ...  mehr...

Nuraminis:

Auf dem Weg von Sanluri nach Cagliari fährt man über Serrenti, Villagreca und eben auch durch dieses kleine Städtchen.  mehr...

Nurri:

Im Süden Sarcidanos, rund 10 Kilometer von Serri überrascht einen das hübsche Ortszentrum Nurris mit einigen attraktiven architektonischen ...  mehr...

Orroli:

Südlich von Nurri am Rande des Flumendosa-Tals warten Dutzende archäologische Stätten auf ihre Besucher. Neben der Nekropole Su Motti mit ihren ...  mehr...

Pimentel:

Auf dem Weg in die nächst größere Stadt der Trexanta Region kommt man auch durch diesen, zwischen Samatzai und Barrali gelegenen Ort.  mehr...

Pula:

Diese Stadt, 30 km von Cagliari an der Südküsten gelegen, ist geprägt durch unzählige Diskotheken, Clubs, Bars und Restaurants, welche ...  mehr...

Quartu sant'elena:

Nur 7 Kilometer von Cagliari entfernt, gehört die mittlerweile drittgrößte Stadt Sardiniens zum Ballungsgebiet der Provinzhauptstadt. Vom alten ...  mehr...

Quartucciu:

Bei Quartucciu handelt es sich um ein unbedeutendes Vorortsstädtchen von Quartu Sant’Elena, unweit des Stagno Molentargius, das Touristen nur auf ...  mehr...

Sadali:

Das hübsche historische Zentrum dieses Bauern- und Hirtendorfes, 10 km von Seui entfernt, beeindruckt seine Besucher insbesondere mit einem 7 Meter ...  mehr...

Samatzai:

Kurz vor Pimentel, nördlich von Nuraminis und unterhalb des Piano Lasinas weist dieser Ort am Rande des Trexantas keine besonderen touristischen ...  mehr...

San basilio:

Köstlicher Nougat (Torone) und schmackhafte Käsevariationen locken die Feinschmecker in diesen Ort in der Gerrei kurz vor dem Übergang zum ...  mehr...

San nicolo' gerrei:

Die informelle Hauptstadt der Gerrei-Region liegt in deren waldreichem Zentrum und ist umrahmt von den jeweils 605 m hohen Gipfeln des Monte su Piori ...  mehr...

San sperate:

Dieses Bauernnest im Süden der Campidano Ebene, 10 km von Villaspeciosa gelegen, wurde durch den hier geborenen Künstler Punuccio Sciola, der als ...  mehr...

San vito:

Noch ist das Dorf nordöstlich von Muravera, welches durch die Silberminen des Monte Narba zu seinem Wohlstand gelangte, vornehmlich durch die ...  mehr...

Sant'andrea frius:

Wer sich in der Gerrei Region zur Küste Richtung Muravera aufmacht kommt durch den an der 387 gelegenen Ort am Monte su Piori (605 m). Aber auch wer ...  mehr...

Sarroch:

Auf der Hauptverkehrsstraße 195 ist der Ort ganz im Süden der Insel an der Küste des Golfo di Cagliari von der Provinzhauptstadt aus schnell zu ...  mehr...

Selargius:

Von Quartu Sant’Elena aus ist Selargius in wenigen Minuten zu erreichen. Wen es im September hierher verschlägt, der hat das Glück im Rahmen der ...  mehr...

Selegas:

Wie auf einer Perlenkette reihen sich die Ortschaften Furtei, Segariu, Guasila, Guamaggiore, Selegas und Suelli an den Wald bedeckten Hängen des ...  mehr...

Senorbi':

Der größte Ort des Trexenta ist noch vornehmlich landwirtschaftlich geprägt. Alle Wege in die Region starten von hier aus. Neben der im Stil der ...  mehr...

Serdiana:

Zwischen Dolianova und Soleminis am Westrand des Sarrabus mit dessen höchstem Berg Punta Serpeddi (1087 m) genießt man von Serdiana eine herrliche ...  mehr...

Serri:

Hier, am Rande der Trexenta-Berge, lebt man noch ausschließlich von Landwirtschaft und Vieh-, d.h. speziell von Schafzucht. Lohnenswert ist eine ...  mehr...

Sestu:

Hier lassen sich die Vorzüge Cagliaris mit den Möglichkeiten des Badens und des Wassersports am Golfo di Quartu und am Golfo degli Angeli mit der ...  mehr...

Settimo san pietro:

Zwischen Sestu und Sinnai an der Bahnstrecke, die von Cagliari nach Norden führt, ist Settimo San Pietro von Sant’Elena schon nach wenigen ...  mehr...

Seulo:

Schluchten und markante Felsformationen prägen die Landschaft des rund 20 km von Seui entfernten Ortes, dessen Name sich von der ihn umgebenden ...  mehr...

Siliqua:

In der fruchtbaren Cixerregion, 15 km von Uta und im Grenzgebiet zwischen Cagliari und Iglesiente gelegen, verfügt der Ort über Bahnanschlüsse ...  mehr...

Silius:

Unter Rennsportfans ist Silius bekannt für die jährlich im Juni stattfindende Austragung des Kartrennens „Is Carruceddus“, dabei hat der Ort ...  mehr...

Sinnai:

Von Quartu Sant’Elena ist Sinnai bereits nach 8 Kilometern zu erreichen. Dieser überwiegend durch Landwirtschaft und Viehzucht geprägte Ort ist ...  mehr...

Siurgus donigala:

Bei Siurgus und Sonigala handelt es sich um zwei unmittelbar neben einander liegende Orte dieser Gemeinde unweit des schönen Lago di Malargia. ...  mehr...

Soleminis:

Hier, d.h. an den westlichen Ausläufern des Sarrabus Gebirges und der Mündung des Rio Is Cannas, verirrt sich kaum ein Tourist, und wenn, dann oft ...  mehr...

Suelli:

Zwischen Senorbi und Mandas begrüßt der einstige Bischofssitz des Mittelalters seine Besucher mit der im gotisch katalanischen Stil renovierten ...  mehr...

Teulada:

Nur wenige Kilometer von der Küste im Tal des Riu de Monti liegt Teulada, das Zentrum der Costa del Sud. Dabei handelt es sich keinesfalls um einen ...  mehr...

Ussana:

In kurzer Zeit von Monastir aus zu erreichen, blickt man von Ussana auf den Rio Fiumineddu und unternimmt Besichtigungstouren zur Capella di Sibiola ...  mehr...

Uta:

Nahe Assemini in der Ebene des Campidano hat Uta den Charme eines Bauerndorfes längst verloren. Die schöne, von Mönchen aus Marseille errichtete ...  mehr...

Vallermosa:

Von Iglesias leicht über die 126 via Domusnovas zu erreichen, erfreut sich Vallermosa am Rande des Arburese aufgrund des nördlich der Stadt ...  mehr...

Villa san pietro:

Im Süden der Insel, an der Küste des Golfo di Cagliari, wenige Kilometer südlich von Sarroch liegt Villa San Pietro. Von hier aus startet man ...  mehr...

Villanova Tulo:

Villanova ist ein abgeschiedenes Hirtendorf oberhalb des Flumendosa und unweit von Sadali und Seui. Von hieraus kann man seine Beobachtungszüge in ...  mehr...

Villaputzu:

Im Südosten Sardiniens, am Nordufer des Flumendosa liegt dieser, von mediterraner Macchia und zerklüfteten Felsen umgebene, malerische Küstenort. ...  mehr...

Villasimius:

50 km von Cagliari strömen die Touristen an das Felsenkap, Capo Carbonara im Südosten Sardiniens um zu baden, zu tauchen oder um zu Segel- und ...  mehr...

Villasor:

Am Rande der Campidano Ebene, zwischen Monastir und Villacidro und oberhalb des Rio Malu gelegen, ist dieser Ort gut über die 196 zu erreichen, ...  mehr...

Villaspeciosa:

Nur einen Steinwurf von Uta entfernt, trifft man auf das beschauliche Örtchen Villaspeciosa, das sich seinen dörflichen Charakter bewahrt hat. Von ...  mehr...




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